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abbysh – Ziele: Du gibst gas, aber kommst nicht voran?

abbysh – Ziele: Du gibst gas, aber kommst nicht voran?

Du willst gerade richtig durchstarten mit dem Sport und wirst direkt nach dem ersten Training krank? Zufall?

In der dritten Woche unseres ZIELE Themas schreibt Christian darüber, wie und warum wir uns bei erreichen unserer Ziele oft selbst sabotieren …

Du hast eine Vision für dein Leben und hast dir konkrete, realistische eigene Ziele gesetzt, um deine Träume zu verwirklichen. Du bist vollkommen motiviert und gehst mit Elan und Freude daran, deine Ziele in die Tat umzusetzen. Du bist fest entschlossen und willst es unbedingt schaffen. Und während du mit dem rechten Fuß Vollgas gibst, fängt ganz allmählich dein linker Fuß an, auf die Bremse zu treten, erst ganz sanft und kaum merkbar, dann immer deutlicher, bis irgendwann nichts mehr weitergeht und du stehen bleibst.

Vielleicht hast du so eine Situation genauso oder ähnlich auch schon erlebt, im Job, in der Beziehung, der Ernährung oder beim Sport: je näher wir dem Tag der Entscheidung kommen, umso unsicherer werden wir, je mehr zweifeln wir. Die innere Stimme in uns versucht uns dann einzureden, dass das Neue doch gar nicht zu uns passt, dass wir nicht gut genug sind, oder es doch eigentlich gar nicht so schlecht läuft, dass die paar Kilos zu viel doch gar kein Problem sind. Wir (er)finden Ausreden, um uns unseren Ängsten nicht stellen zu müssen.

Wir denken dann, wir haben gewonnen. Und haben in Wahrheit ganz viel verloren.

Wieso sabotieren wir uns selbst?

Die Ursachen für Selbstsabotage können sehr unterschiedlich sein. Oftmals ist es jedoch ein mangelndes Selbstbewusstsein oder Verhaltensmuster und Glaubenssätze, die wir schon in der Kindheit entwickeln. Wer kennt das nicht? Als Kind musste man nur lange genug schreien, um endlich zu bekommen, was man haben wollte. Oder es gab eine Belohnung, wenn man tat, was einem gesagt wurde. Als Kind sind wir jedoch in unseren Möglichkeiten sehr eingeschränkt, und wenn wir dann diese Strategien auf unser Erwachsenenleben anwenden, entstehen eben diese Widersprüche zwischen unserem Bewusstsein (reale Welt) und unserem Unterbewusstsein (innere Welt). Wieso hat unser Unterbewusstsein nun oftmals einen anderen Plan, andere Ziele und sabotiert uns darin, unsere eigenen Ziele zu erreichen?

Selbstsabotage beschützt

Evolutionsbedingt war die Angst ein wichtiger Wegweiser in unserem Bestreben zu überleben und uns fortzupflanzen. Während die Angst die Feiglinge beschützt hat, haben die Helden meistens nicht überlebt. Wenn wir uns große Ziele setzen, wollen und müssen wir unsere Komfortzone verlassen und uns ins Ungewisse stürzen. Selbstsabotage ist ein inneres Programm, das abläuft, um zu verhindern, dass wir uns emotionalen, finanziellen oder körperlichen Gefahren aussetzen.

Die inneren Barrieren überwinden

Wenn du deine Ziele erreichen willst, darfst und solltest du deine gewohnten Verhaltensmuster aufgeben. Die folgenden vier Fragen können ein Hilfsmittel sein und dir dabei helfen, die inneren Blockaden aufzulösen und die wahren Gründe für deine Selbstsabotage zu finden. Am besten schreibst du einfach auf, was dir einfällt, ganz ohne Druck und Stress.

  1. Was würde ich gewinnen, wenn ich mein Verhalten ändern würde?
  2. Wenn ich die Veränderung mache, was verliere ich?
  3. Was gewinne ich, wenn ich mich nicht ändere?
  4. Wenn ich mein verhalten beibehalte, was würde ich verlieren?

Die Fragen zeigen dir, was wirklich hinter deiner Selbstsabotage steckt. Vielleicht lösen sich durch deine Antworten einige Befürchtungen sofort auf, andere sind noch da und benötigen mehr Zeit. Sie haben ihre Berechtigung, denn sie sind die wahre Ursache für deine Selbstsabotage. Die Lösung ist, deine verborgenen Bedürfnisse zu erkennen und nicht weiter zu ignorieren.

Sei kreativ und mutig

Oftmals sehen wir im Ungewissen nur das Risiko, nicht aber die große Chance, zu wachsen und unser volles Potenzial zu erreichen. Wir entwickeln für alles einen Plan B, der uns im Gewohnten verharren lässt. Sicherheit ist aber oft auch mit Langeweile oder Lethargie verbunden. Erfolgreiche Menschen sind kreativ und mutig und brauchen keinen Plan B, sie haben nur einen Plan A, den sie mit aller Kraft in die Tat umsetzen.

Christian Beilke

Christian Beilke
christian.beilke@mail.de
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