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abbysh Monatsthema: DIÄT

abbysh Monatsthema: DIÄT

Diese Woche geht’s darum, was »Diät« wirklich meint, warum am Ende nur eine langfristigere Änderung des Lebensstils funktioniert und die auch noch glücklich macht.

Wusstet ihr, dass Diät ursprünglich Lebensweise/Lebensführung bedeutet und Essen mit ein kleiner Bestandteil davon ist?

Die Bezeichnung Diät kommt von altgriechisch δίαιτα díaita und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise… (Wikipedia)

Wenn Du übergewichtig bist, ist Essen auch nur ein Thema und eher Symptom als Ursache, weil der Grund warum du zuviel in dich reinfrisst das Problem ist, das es zu lösen gilt.

Den Quickfix gibt es nicht. Der Weg zum Wohlfühlgewicht ist lang und er steht und fällt mit der Einstellung zu sich selbst.

Eine Studie aus England (https://www.scinexx.de/news/medizin/wer-dick-ist-bleibt-es-meist/) belegt es:

78 Prozent Rückfallquote nach fünf Jahren

 Das Ergebnis ist wenig ermutigend: Bei den übergewichtigen Frauen erreichte nur eine von 124 das Normalgewicht, bei den fettleibigen sogar nur eine in 677. Für die Männer lag die Wahrscheinlichkeit noch niedriger, erfolgreich abzunehmen: Bei den normal Übergewichtigen schaffte nur einer in 210, bei Fettleibigen mit einem Bodymass-Index über 40 einer in 1.290, wie die Forscher feststellten.

Und selbst bei denjenigen, die zunächst erfolgreich abgenommen hatten, schlug häufig der gefürchtete Jojo-Effekt zu: Bei mehr als einem Drittel beobachteten die Forscher die dafür typischen Gewichtsschwankungen. Und auch die Rückfallquote war erheblich: „Unter den Teilnehmern, die fünf Prozent an Gewicht verloren hatten, nahmen 53 Prozent dies und mehr wieder zu, nach fünf Jahren waren es bereits 78 Prozent“.

Warum ist das so?

Das ist für mich die viel interessantere Frage und damit sind wir wieder bei der eigentlichen Bedeutung der Wortes DIÄT. Diät meint wie gesagt Lebensstil und unser Aussehen spiegelt unseren Lebensstil wieder.

Damit meine ich nicht nur, wieviel Sport wir machen, am Körper kann ich 1:1 ablesen, wie ein Mensch denkt.

Hat er Angst, ist der Rücken oft gekrümmt, er will sich unsichtbar und klein machen. Menschen die das Gefühl haben, sie sind nur etwas Wert, wenn sie Höchstleistungen bringen haben oft hagere Gesichtszüge und sind knallhart im Job.

Sie betreiben exzessiven Ausdauersport, wie Marathon oder Triathlon, genauso wie diejenigen, die die Verbindung, zu ihrem Inneren verloren haben und nur noch etwas spüren, wenn sie körperlich an ihre Grenzen gehen.

Übergewichtige fressen ihre Probleme in sich rein, Magersüchtige finden sich mit 40 Kilo immer noch zu dick und Bullimiker kotzen alles raus, um die Kontrolle zu behalten und weil sie innerlich leer sind.

Das sind nur Beispiele, die nicht immer zutreffen, aber oft. Damit möchte ich nur das grundlegende Problem verdeutlichen und das liegt im Inneren.

Bei exzessiven und Selbstzerstörerischem Verhalten gibt es immer Ungleichgewicht einen Mangel im Körper- Seele- Geist Gleichgewicht. Wir laufen zu 90% im Automatikmodus und der wird nicht vom Willen gesteuert, sondern vom Unterbewusstsein.

Tief verankerte Glaubenssätze hindern uns daran unsere Vorhaben umzusetzen


Wer zu dick ist könnte vielleicht seinen Eltern nie etwas Recht machen. Egal wie er sich angestrengt hat, es war nie gut genug. Zu schlecht in der Schule ( das Nachbarskind hat bessere Noten), unsportlich, eigentlich zu nichts zu gebrauchen und offene Gespräche gab es auch nicht zu Hause.

Ja was lernt ein Kind daraus? Das es am besten das macht, was von ihm verlangt wird, weil sonst gibt’s Ärger und als Kind sind wir nunmal von unseren Eltern abhängig.

Selbst wenn wir schon längst erwachsen sind, denken wir noch wir sind Versager.

Was wir denken wird Realität also schaffen wir es nicht abzunehmen und selbst wenn nehmen wir wieder zu, weil Versager nie was schaffen.

Die Programmierung im Kopf ist falsch und sie wiederholt sich so lange bis wir uns ihrer bewusst werden und sie ändern.

Das ist der wirklich harte Part und der Knackpunkt des Ganzen. Selbst ein Trainer oder eher Therapeut kann da nur helfend agieren, die Änderungen müssen wir selbst angehen.

Wir sind für uns selbst verantwortlich, kein Anderer. Wir können unser Leben ändern, wenn wir es wirklich wollen ansonsten werden wir Opfer bleiben und weder schlank, noch zufrieden oder selbstbestimmt sein.

Wer glaubt das wird besser, wenn er Millionen auf dem Konto hat oder noch mehr kauft, der hat es noch nicht verstanden.

Körper-Seele-Geist Gleichgewicht ist das Stichwort zu einem erfüllten Leben ohne Kompensation. Und es ist es Wert endlich das zu tun, was du schon immer tun wolltest…

Habt noch eine tolle Woche!

Daniela

 

Daniela Wenzel
daniela.wenzel@abbysh.com
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