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abbysh – EMOTION: GESUND ABNEHMEN – NAOMI ÜBER UNSEREN TÄGLICHEN HINDERNISSE…

abbysh – EMOTION: GESUND ABNEHMEN – NAOMI ÜBER UNSEREN TÄGLICHEN HINDERNISSE…

Egal was wir uns vorgenommen haben, es wird, auf dem Weg dahin ziemlich sicher Hindernisse geben, die es zu überwinden gibt. Kleinere, größere, welche die vorauszusehen waren und welche, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Davon bleibet auch mein abbysh Superhero Naomi nicht verschont. In ihrem neuen Blogpost berichtet Naomi über ihre Hindernisse und wie sie damit umgeht…

Hello again, Naomi hier.

Winterzeit ist Erkältungszeit, so auch leider bei mir. Im letzten Jahr hatte ich mit einer Erkältung nach der anderen zu kämpfen. Auch in diesem Jahr bleibe ich nicht komplett verschont aber zu vergleichen mit dem letzten Jahr ist das in keinster Weise. Veränderungen kommen meist schleichend, das bedeutet, dass man sie oft nur etappenweise spürt und erst Erfolgserlebnisse bestätigen uns darin, das Richtige für uns zu tun.

Daß ich auf dem richtigen Weg bin, merke ich erkältungstechnisch in diesem Jahr: Dank gesunder Ernährung und Outdoor-Sport egal bei welchen Temperaturen hat sich die Anzahl meiner Schnupfen drastisch verbessert. Natürlich ist jede Erkältung zu viel für jeden von uns, aber verwunderlich ist es nicht, wenn es dann mal passiert: Leute schleppen sich fiebrig ins Büro, auf jeder Türklinke lauern Bakterien, im Theater pfeift die Lunge meines Sitznachbarn bis ich ihm fast flehend einen Hustenbonbon anbiete.

Was mich jedes Mal erneut nervt, ist dass ich nach so einer Erkältung das Gefühl habe, sportlich beinahe wieder bei 0 zu starten. Man arbeitet an sich und arbeitet und arbeitet, dann die Erkältung und wie aus dem Nichts habe ich das Gefühl einen Marathon zu laufen, wenn ich zu Fuß in den 5. Stock gehe. Aber all das macht uns stärker. Nichts ist leicht, sonst wäre es ja auch langweilig und wer will schon langweilig sein? 😉 Was zählt ist, nicht aufzugeben und immer wieder aufzustehen. Und das kann ich nur jedem empfehlen! Nicht unterkriegen lassen, denn nur so kann jeder von uns seine Ziele auf kurz oder lang erreichen.

Durch die Erkältungen war ich ehrlich gesagt schon ein bisschen down und genervt von allem. Meinem inneren Schweinehund hat das ganz gut gepasst, der dachte sich: Geil. Komm du bist krank, bewegen ist da eh schlecht naja und jetzt ernährungstechnisch ein bisschen zu cheaten ist doch wohl auch nur halb so schlimm – schließlich bist du krank und genau jetzt brauchst du was für die Seele. Gerade bei einer Erkältung braucht der Körper aber gesunde Nahrung und genau aus diesem Grund habe ich mir gedacht, es diesmal anders zu machen als in der Vergangenheit und meinem inneren Schweinehund mal wieder die Grenzen aufzuzeigen. Sooo nicht! Weiter gesund leben und alles wird gut und was soll ich Euch sagen? Es hat geklappt!

Natürlich ist es wichtig – und da sind Daniela und ich uns absolut einig – sich auch mal etwas zu gönnen. Ist man zu hart zu sich selbst und übertreibt es mit der Disziplin steht der Körper ununterbrochen unter Stress und das böse Erwachen lässt nicht allzu lang auf sich warten. Da kann es dann durchaus passieren, dass aus einem wohlverdienten Cheat-Day nach regelmäßigem Training und gesunder Ernährung eine Cheat-Week wird. Da wieder herauszukommen kostet unheimlich viel Kraft, die man sich für wichtigere Dinge aufheben kann. In den schwachen Momenten trotzdem stark zu bleiben, hat sich auch bei mir gelohnt. Ich halte mein Gewicht von -9,5 kg und das bestärkt mich.

Natürlich will ich die -10kg so schnell wie möglich knacken aber muss eigentlich immer alles schnell gehen? Ich finde nicht! Hätte mir jemand vor 5 Jahren gesagt, dass ich Euch mit diesen überklugen Sprüchen um die Ecke kommen würde, hätte ich wohl laut angefangen zu lachen, aber es ist gekommen wie es kommen musste: „Gut Ding will Weile haben.“ Und genau das ist der Punkt: Will man langfristig etwas verändern, muss nicht immer alles husch husch passieren. Man muss sich die Zeit zugestehen, die so ein weitreichender Veränderungsprozess mit sich bringt. Nur so kann man es schaffen, die Veränderungen kontinuierlich zu verinnerlichen und seinen individuellen Weg zu finden, die Veränderungen in den Alltag zu integrieren.

Jetzt war ich eben länger mal nicht fit und habe nicht abgenommen, korrekt. Aber es wird weitergehen, da bin ich mir sicher 🙂 In diesem Sinne: Lasst Euch von höheren Mächten oder auch anderen Menschen nicht runterziehen, die Euch versuchen daran zu hindern an Euch zu arbeiten und das zu erreichen, was Ihr Euch vorgenommen habt. Hürden machen uns stärker, auch wenn es im unmittelbaren Moment oft nicht ersichtlich ist: Nach jeder Ebbe kommt die Flut mit dem Wind! (sorry, der musste auch noch sein haha)

Unten findet ihr noch eins meiner Quinoah – Lieblingsrezepte. Lecker und gesund!

Frohe Weihnachten und bis in 2 Wochen

Euere Naomi

AUTORIN: NAOMI

Naomi´s Amaranth-Porridge mit zimtigem Bratapfel und Brombeeren:

Naomi´s Quinoah-Curry-Rezept:

Zutaten:

150g Putenfleisch
70g Quinoah
1 Paprika
1 Möhre
50g Kichererbsen
1 kl. Bund Lauchzwiebeln
250ml Gemüsebrühe
125ml Kokosmilch
Curry, nach Geschmack
Salz&Pfeffer, nach Geschmack,
Kokosöl
1/2Limette

Zubereitung:

Das Putenfleisch in Stücke schneiden und in einer Pfanne mit einem Esslöffel Kokosöl anbraten, die klein geschnittenen Zwiebeln und die Paprika sowie die Kichererbsen jetzt mit in der Pfanne schmoren lassen, so dass sie Farbe und Röstaromen annehmen, das Ganze dann auf einen Teller geben und beiseite stellen.

Jetzt das Quinoa in der Pfanne mit der Gemüsebrühe aufkochen, die klein geschnittene Möhre hinzugeben und alles mit schwacher Hitze zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nun die Kokosmilch hinzugeben und das Ganze weitere 10 Minuten köcheln lassen 🙂

Jetzt das beiseite gestellte Putengeschnetzelte hinzu geben, alles kurz aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken und ggf. etwas Limette hinzugeben.

Lasst es Euch schmecken!

#nomnomnom

Euere Naomi

AUTORIN: NAOMI

SIEHT NAOMI NICHT TOLL AUS!

Das sagt Coach Daniela

1. Unser wunderbares Immunsystem

Als Immunsystem (lateinisch immunis, deutsch ‚unberührt, frei, rein‘) wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert.

Das menschliche Immunsystem ist ein Wunderwerk. Es muss jeden Tag tausende Vieren und Bakterien abwehren und uns vor Schäden schützen. Im Winter, wenn jeder erkältet ist noch mehr. Naomi´s Immunsystem war ziemlich runter. Stress, Übergewicht, zu wenig Bewegung und zu ungesundes essen schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte und im letzten Jahr war Naomi ganz oft krank.

Das ist in diesem Jahr, dank Sport, gesunder Ernährung und Lebensumstellung schon deutlich besser geworden und das merkt Naomi auch. Trotzdem funken ihr, Körper und Immunsystem öfter dazwischen. Wir können regelmässig nicht trainieren, weil Naomi erkältet ist, oder es ihrem Magen schlecht geht.

Meist läuft das so: Alles ist super, essen passt, die Pfunde purzeln und Naomi und ich denken: Wow läuft gerade!- jo und ein paar Tage später liegt Naomi krank im Bett und ist völlig genervt. (Ich übrigens meist mit, weil mich das selbst ärgert. Hahahah)

2. Jeder Mensch ist anders

Das Leben ist ein auf und ab oder wie Clueso in seinem neues Song “ Neuanfang“ singt: Ich kann den Wind nicht ändern, nur die Segel drehen…Der Wind bläst bei jedem Menschen anderes, bzw. nimmt jeden Menschen anders mit. Ich selbst bin so gut wie nie krank. Mein Immunsystem ist bombe. Meine Tochter und mein Exmann machen sich immer lustig darüber, daß ich ja eh nicht krank werde und Husten mich auch mal extra an, wenn sie Krank sind. Hahahaha. Bis jetzt hat´s aber nichts gebracht.

Ab und an stehe ich mal auf und habe die Nase etwas zu, oder gehe Abends schlapp ins Bett. Am nachten Morgen oder einen Tag später ist alles wieder gut. Meist schwitze ich dann brutal in der Nacht, (muss mich ab und an sogar umziehen oder die Decke umdrehen weil alles klitschnass ist), echt widerlich, aber es wirkt. Erinnere mich nicht mehr daran, wann ich mal krank zu Hause geblieben bin. Und ich arbeite nicht, wenn ich wirklich krank bin, auf keinen Fall. Wer krank ist gehört ins Bett, damit er gesund wird und andere nicht ansteckt.

Also krank ist für mich selbst ein Fremdwort und das war schon immer so. Allerdings muss man dazu sagen. Never und die machen weder Sport noch ernähren sie sich besonders toll. Klar, ich esse ausgewogen, bewege mich viel, auch draußen und achte auf Erholungszeiten, aber die Genetik ist in dem Fall auch auf meiner Seite.

2-3 Erkältungen pro Jahr sind völlig normal. Aber auch hier gibt es große Unterschiede, weil die Menschen halt verschieden sind. Naomi´s Immunsystem baut sich langsam wieder auf. Man kann nicht erwarten, daß man in 3 Monaten Sachen gerade biegt, die man jahrelang schleifen lassen hat. So funktioniert unser Körper nicht. Was wichtig ist, wie Naomi auch geschrieben hat: Weiter machen!

 3. Der innere Schweinehund liebt schwache Momente

Schwache Momente gehören dazu und das sind unsere wahren Herausforderungen. Wenn es gut läuft, kann es jeder, wenn es schlecht läuft sieht die Sache anderes aus. Ja, das nervt, das nervt Naomi mich auch und es gibt wirklich keinen anderem Weg als dranbleiben. Die Alternative ist aufgeben oder alles so lassen wie es ist, was nur gut ist, wenn man zufrieden ist. Wer unzufrieden ist muss etwas ändern. Man kann nicht davon ausgehen, daß sich irgendwas ändert, wenn man alles so macht wie immer.

Ich habe selbst auch Tage, an denen ich am liebsten im Bett liegen bleiben würde und ich dringenden Sachen so weit aufschiebende möglich. Irgendwelche Ausreden, warum es gut ist nichts zu machen findet der innere Schweinehund immer. Doch die dringenden Dinge bleiben dann liegen und häufen sich. Dann hat man noch weniger Lust sie zu erledigen und wird gleichzeitig immer gereizter unzufriedener und lässt seinen Frust auch gerne an anderen (spricht Ehemann, Freund, Freundin, Familie) ab. Ist auch keine Lösung.

4. Zeit- Was heißt das und wer hetzt uns eigentlich so?

Wenn ich jetzt 20 Kilo zugenommen habe ist das ja nicht in 4 Wochen passiert sondern in mehreren Monaten oder Jahren. Wie komme ich dann darauf, daß die 20 Kilo dann in 4 Wochen runter gehen???? Selbst wenn ich einen ungesunden Weg gehe, wie nichts mehr essen oder irgendwelche Pulver oder Crashdiäten mache nehme ich vielleicht ab, vielleicht auch viel aber wie lange halte ich das Gewicht dann? 2 Monate? 6 Monate? ohne Achtsamkeit eine Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, sprich ein qualitativ hochwertigeres, gesünderes Leben geht es nicht langfristig. Auch ich als Trainer kann niemand schlank und gesund zaubern. Ich habe keine Wundermittel, Pillen, Schlank im Schlaf- Blahhhhhh. Das sind nur Lügen gemacht von Marketingexperten ( die meist selbst Fett sind und ungesund Leben) die leichtgläubigen, faulen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Im Grunde wissen wir das ja auch, wir wollen es nur manchmal nicht wahr haben. Es gibt keine Wunder nur Training und harte Arbeit. Wir müssen uns selbst die unbequemen Fragen des Lebens beantworten, um glücklich und zufrieden zu werden und das kann uns keiner abnehmen.

Wir haben dafür plus minus 80 Jahre Zeit und jeden tag ist die Chance für einen Neuanfang. 3-5 Jahre sind gar nichts. Naomi ist Mitte 20. Sie kann sich Zeit lassen mit ihrer Veränderung, je mehr Zeit sie sich nimmt zum Nachdenken, wirken lassen, Geduldig sein und mit analysieren von sich selbst desto besser wird das Ergebnis. Wir lernen eh niemals aus, der Moment an dem ich nichts mehr lernen möchte, ist der Moment an dem ich sterbe. Sterben müssen wir alle und auch das sollte man im Hinterkopf behalten: Das Leben ist endlich und kann jeden Tag vorbei sein. Deshalb sollte man keine Zeit verschwenden, um seine Ziele zu verwirklichen.

5. Gewichtsstillstand= Niederlage?

Naomi hat in den letzten Woche nicht abgenommen, ist das jetzt ein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Nein! Erstmal hat sie auch nicht zugenommen ( das ist ein Erfolg) und wir haben uns um viele Dinge gekümmert, die man nicht messen kann und auch nicht sieht. Einstellung, Verhaltensweisen, Naomi hat privat und beruflich Dinge verändert, die man nicht sofort sieht, im Gegenteil, einige werfen einen sogar zurück (oberflächlich betrachtet).

Langfristig wird sich die getane Arbeit mehr als auszahlen. Ich bleue das Naomi und den anderen Superheroes auch immer wieder ein ( mir selbst auch, oder die Superheroes bleuen es mir ein). Gib nicht auf. Mach weiter, das was Du durchmachst ist ganz normal und in ein paar Wochen sieht die Welt wieder anderes aus. Spätestens.

Ein Leben ohne Hindernisse wäre auch langweilig. Menschen sind dazu gemacht Probleme zu überwinden und wir wachsen daran. Naomi kümmert sich bis zum Jahresende um ihre Gesundheit und entstresst sich, dann geht es gestärkt weiter und ich freue mich auf Naomi´s ersten Blogbericht in 2017!

Du hast noch Fragen, oder benötigst Unterstützung? Gerne per Mail an:

Daniela.Wenzel@abbysh.com

Bleibt in Bewegung!

Euere Daniela

AUTORIN: DANIELA -KAREEN

Exkurs Immunsystem.

In unserer Umwelt befindet sich eine Vielzahl an Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten, die teils lebensgefährliche Infektionen hervorrufen können. Auch Schadstoffe können den Körper krank machen. Die Aufgabe des Immunsystems ist es, solche Infektionen und Schädigungen zu verhindern.Man unterscheidet zwischen einer unspezifischen, angeborenen Immunabwehr und spezifischen Abwehrmechanismen.

Unspezifische Abwehr

Zu der unspezifischen Abwehr gehören:

  • Äußere Schutzfunktionen: Sie bilden eine erste physikalische und chemische Barriere, damit Keime und schädliche Substanzen von außen nicht in den Körper eindringen können. Zu diesen Schutzbarrieren gehören beispielsweise die Haut selbst, der von ihr produzierte Talg, der Schleim auf den Schleimhäuten, der Flüssigkeitsfilm in den Augen, der Urinfluss, der den Harnleiter von Keimen reinigt, der Speichel, die Scheidenflüssigkeit sowie der Magensaft.
  • Innere Abwehrmechanismen: Ist es Erregern oder Fremdstoffen gelungen, die mechanischen und chemischen Barrieren der Haut und Schleimhäute zu durchdringen, treffen sie auf eine zweite Abwehrfront: Substanzen, die gegen die Erreger wirken (z.B. Interferone, Komplementsystem oder Transferrine), Freßzellen (Phagozyten), natürliche Killerzellen, Entzündungsmechanismen und Fieber, das zum Beispiel das Wachstum verschiedener Erreger blockiert und die Interferonwirkung verstärkt.

Spezifische Abwehr

Neben der unspezifischen Abwehr gibt es im Körper ein spezifisches Abwehrsystem. Sie richet sich gezielt gegen bestimmte Krankheitserreger sowie fremde Gewebe oder Blutzellen, die im Rahmen einer Transplantation oder einer Bluttransfusion in den Körper gelangt sind. Substanzen, die der Körper als fremd betrachtet und eine Abwehrreaktion hervorrufen, heißen Antigene. Die spezifische Abwehr unterscheidet sich in zwei wichtigen Punkten von der unspezifischen:

1. Sie richtet sich spezifisch gegen ein bestimmtes Antigen.

2. Der Körper „merkt“ sich das Antigen und kann zu einem späteren Zeitpunkt schneller und stärker darauf reagieren.

Im spezifischen Immunsystem arbeiten verschiedene Zellen und Gewebe, um fremde Stoffe abzuwehren. Hierzu gehören unter anderem:

  • B- und T-Lymphozyten (B- und T-Zellen; spezielle weiße Blutkörperchen): Sie führen nach einem bestimmten Reiz (Stimulation) Abwehrreaktionen aus.
  • Freßzellen (Makrophagen)
  • Antikörper

Es gibt zwei verschiedene Strategien der spezifischen Immunabwehr:

1. Bei der Zellvermittelten Immunantwort entwickeln sich bestimmte T-Zellen zu zytotoxischen (= zelltötenden) T-Zellen, die den eingedrungenen Erreger oder Fremdstoff direkt angreifen.Die zellvermittelte Immunantwort wirkt vor allem gegen Viren, Bakterien und Pilze, die sich in Körperzellen befinden, gegen einige Tumorzellen und fremde Gewebe (Transplantate).

2. Bei der durch Antikörper vermittelten Immunantwort entwickeln sich B-Zellen zu Plasmazellen. Diese stellen Antikörper (Immunglobuline) her und geben sie frei. Die Antikörper binden jeweils ganz spezifisch an ein bestimmtes Antigen (z.B. Bestandteile von Bakterien oder Viren). Dadurch neutralisieren sie zum Beispiel Gifte von Bakterien, verhindern, dass sich Viren an Körperzellen anheften können, machen Bakterien unbeweglich und sorgen dafür, dass Fremdstoffe und zerstörte Gewebe von Freßzellen „aufgefressen“ werden.

Die durch Antikörper vermittelte Immunantwort wirkt vor allem gegen Erreger, die sich außerhalb von Körperzellen befinden und gegen Antigene in Körperflüssigkeiten. Je nachdem, wo sich ein Erreger im Körper befindet, kann er also beide Typen einer Immunantwort auslösen.

Daniela Wenzel
daniela.wenzel@abbysh.com
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