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abbysh – EMOTION: ERFOLGREICH GESUND ABNEHMEN – BRITTA & BRITTI´S BLOG

BRITTA UND ICH - MITTLERWEILE IST SIE MIR SEHR ANS HERZ GEWACHSEN.

abbysh – EMOTION: ERFOLGREICH GESUND ABNEHMEN – BRITTA & BRITTI´S BLOG

Heute möchte ich eine ganz tolle Frau vorstellen die ich seit einem knappen halben Jahr als Coach begleiten darf: BRITTA. Britta war zu dick, hatte jeden Tag Schmerzen und war in einem ganz miserablen Gesundheitszustand, als der Zufall uns zusammen geführt hat ( oder war es Schicksal- wer weiß das schon).

Wie es soweit kommen konnte und wie es ihr jetzt geht wird Britta euch ab jetzt alle 2 Wochen Freitags in meinem Blog berichten. Los geht es heute mit der Vorgeschichte in: Britti´s Blog Teil 1….

Britti’s Blog 1

Es gibt Ziele oder Ausreden…beides geht nicht!

Adipositas (weibl., 41 Jahre) mit doppelten Bandscheibenvorfall und anderen Zivilisationskrankheiten auf dem Weg zum normalen BMI

Die Vorgeschichte

Im Sommer 2015 fing mein Rücken an, wahnsinnig weh zu tun. Zu dieser Zeit machte ich mir schon Gedanken, ob es vielleicht Zeit wäre gewichtstechnisch die Notbremse zu ziehen. Mein errechneter BMI lag über 30!

In einer Mittagspause unterhielt ich mich angeregt mit einer Kollegin über das Dauerthema Ernährung und Abnehmen und noch in der gleichen Mittagspause haben wir das Problem angegangen und haben uns Regeln auf einem Stück Papier niedergekritzelt:

  • Morgens ein Müsli (Joghurt, Müsli, Obst) und kein Brötchen oder Stückchen
  • Mittagessen – Mischkost, alles ist erlaubt
  • Ab 16:00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr
  • Keine Naschereien (keine Stückchen, keine Schoki, kein Eis, etc). Wir haben uns „drei Verstöße“ pro Woche erlaubt (z. B. ein Schokoriegel = 1 Verstoß).
  • Mindestens 120 min Sport in der Woche

So und nicht anders haben wir dann die folgenden Wochen verbracht – mehr oder weniger konsequent. Mein Gewicht ging von Mai bis September ca. 4 KG runter. Es war Sommerzeit und ich konnte viele Aktivitäten ausüben, um noch zusätzliche Kalorien zu verbrennen.

Was habe ich sportlich gemacht?

Bin ein paar Mal Laufen gegangen (< 4 km). Am Wochenende Fahrrad gefahren. Ich habe das Trampolin für mich entdeckt. Zusätzlich bin ich auf meinem Ergometer ein paar Sessions gefahren.
Dann hatte ich im Juli das Stand-up Paddling intensiver für mich entdeckt.

Leider hatte ich ab ca. Juni so große Rückenschmerzen, dass ich mich beim Aufrichten nach einer Aktivität oder morgens nach dem Aufstehen, kaum gerade machen konnte.

Im August entschied ich mich zum Orthopäden zu gehen, der mir nach einer Röntgenaufnahme und 9 Minuten Sprechzeit (!) sagte, dass ich eine muskuläre Disbalance hätte, mehr Dehnübungen und den richtigen Sport für den Rücken machen sollte und dass die Sprechzeit vorbei wäre und ich bei Problemen bitte einen neuen Termin machen sollte! Bäng!

Ich wurde damals ein paar Tage krankgeschrieben um meine Muskeln zu entspannen und ich selbst habe in der Zeit so viele Schmerzen gehabt, dass ich vor lauter Verzweiflung zum Chiropraktiker gegangen bin.
Der Chiro stellte einen massiven Beckenschiefstand fest Die insgesamt drei Behandlungen brachten auch erst einmal Linderung der schlimmsten Schmerzen, ein leereres Portemonnaie, aber ein dumpfes Drücken blieb.

Im September ging gar nichts mehr. Das einzige was half war spazieren gehen. Den angefangenen Sommerurlaub haben wir abgebrochen und ich versuchte vergeblich einen Orthopäden Termin zu bekommen. Ich ging zum Hausarzt und bat um eine Überweisung zum MRT. Ergebnis des MRTs: Doppelter Bandscheibenvorfall im Lenden-Wirbel Bereich (einer mit und einer ohne Nervenbeeinflussung) und Arthrose gleich mit dabei.

Um die Geschichte abzukürzen, die mich nur innerlich wahnsinnig aufwühlen würde, da in der Hinsicht „schnellen Facharzttermin zu bekommen“ das Ärztesystem echt patientenfeindlich ist: ich war beim Orthopäden und habe Physio verschrieben bekommen und war erst mal krankgeschrieben. Das Ganze hat 4 Wochen gedauert, dann bin ich wieder arbeiten gegangen: Mit wahnsinnigen Rückenschmerzen!

Eine OP kam und kommt für mich nicht in Betracht, da ich merke, dass Bewegung hilft. Die Physiotherapie hat zuerst meinen Rücken etwas locker gemacht bevor sie mit einfachen Übungen versuchten meinen Rücken wieder fit zu bekommen. Die Physiostunden, die mir zustanden, graste ich fleißig ab und dann waren die 12 x 20 min. rum. Äh – ja – und jetzt? Rücken immer noch aua; wie weiter machen?

Mit der Zeit gingen das Drücken und das Bitzeln in Rücken und Bein weiter weg. Was ein Glück. Der Rücken fühlte sich aber an wie ein Brett. Was hat mich so unbeweglich gemacht? Zur Massage traute ich mich nicht, da ich Angst hatte, dass der evtl. was falsch machen könnte. Selbst hatte ich Faszienrolle zu Hause aber das brachte leider nicht viel. Ich habe mich auch nicht wirklich viel getraut.

Die Zeit, die ich sitzen konnte, erhöhte sich von Woche zu Woche. Im Januar waren es schon so ca. 2 Stunden. Weitere Belastungen (Einkaufstüten) und das lange Sitzen taten aber nicht wirklich gut. Ich machte regelmäßig Übungen. Ich deckte mich im Januar mit Büchern zum Thema Bandscheibenvorfall ein. Wenn mir keiner hilft, helfe ich mir selbst!

Ein Buch von einem bekannten Autor und Orthopäden, der ein „Assessment“ des Ist-Zustandes vorschlug und auch einen Test im Buch bereithielt, gefiel mir besonders gut. Nach dem Test konnte man mit dem passenden Aufbautraining beginnen. Da der Test mehr als negativ bei mir ausfiel machte ich mich fast täglich an die Aufbauübungen. Immer wenn der Muskelkater zu heftig war, machte ich einen Tag Pause. Der Zirkel gab vor, wann man welche Übung schwieriger machen sollte, etc.

Der ständige Muskelkater raubte mir viel Energie. Aber ich blieb dran. Ich merkte, dass mir das regelmäßige Training gut tat. Im März entschied ich mich von meinen Ergometer zu verabschieden. Das Sitzen auf dem Fahrrad konnte ich seit einem halben Jahr sozusagen „nicht ertragen“. Da ich mich aber bewegen wollte und spazieren und laufen immer gut tat, entschied ich mich dafür einen elyptischen Crosstrainer.

Im März und April beschäftigte ich mich vor allem mit dem Crosstrainer. Im April war das Wetter teilweise so gut, dass das Fahrrad rausgeholt wurde und erste zaghafte Versuche gestartet wurden. Es ging so einigermaßen. Aber danach – wieder Muskelkater und vor allem ein steifer Rücken.

Dann kam der entscheidende Wendepunkt!……

BRITTA IM SOMMER BEIM TRAINING MIT MEINEM  CO-TRAINER  ABBY

Das sagt Coach Daniela:

Der Wendepunkt:

1. Etwas verändern… Aber wie?

Veränderung beginnt immer mit Selbsterkenntnis. Was passt nicht mehr, warum fühle ich mich nicht wohl, habe ich Probleme etc warum stört mich das und was will ich knkret ändern. Also Bestandsaufnahme und danach Zielsetzung, danach sollte man sich überlegen, wie man das Ziel konkret erreichen will, und was man dafür tun wird. Ein Plan, wie Britta ihn gemacht hat ist super und die Idee zusammen mit einer Arbeitskollegin zu beginnen auch. Gemeinsam ist alles leichter.

Ich lasse meine Abnehmkandidaten immer 1-2 Wochen ein Ernährungsprotokoll schreiben, damit wir dan Iststand genau analysiert haben. Dann lässt sich im Anschluss leichter ein individueller Plan erarbeiten.

3 Kilo hat Britta mit ihren Regeln abgenommen und das ist ein guter Anfang.

2. Das deutsche Gesundheitssystem kann nicht Alles

Leider hat sie ein Rückenleiden und nachdem die Schmerzen immer größer wurden und sie sich nicht mehr bewegen konnte ging sie zum Orthopäden- Logisch.

Unsere Ärzte werden danach bezahlt, wie viele Patienten sie behandeln und nicht danach gute ausführliche Diagnosen zu stellen, das merken besonders Kassenpatienten, währen bei privatversicherten gerne ganz viele teilweise unnötige Dinge gemacht werden, weil da bezahlt wird.

So kam bei Britta die 9 Minuten Behandlungszeit zustande. Klar, dass da nichts bei rauskommt. Da bekommt man maximal ein Rezept, für ein Medikament zur Schmerzlinderung ( nicht Ursachenbehebung
und das war´s.

Chiropraktiker klar, muss man extra zahlen und die behandeln meist auch ganz gut, aber geben selbst konkrete Anleitungen, was man zu Hause machen und trainieren, oder Essen kann ( Ernährung spielt bei Rückenproblemen auch eine große Rolle)

Die Schmerzen wurden langfristig nicht besser, weil die Diagnose: Beckenschiefstand auch nichts ändert. Die Frage ist ja, warum steht das Becken so, wo kommen die Schmerzen her, ist da was an der Wirbelsäule, oder in den Faszien. Also eine wirklich ausführliche Analyse mit Plan, wie das ganze zu beheben wäre hatte Britta immer noch nicht, obwohl sie die Behandlungen schon selbst gezahlt hatte.

Ich würde in so einem Fall immer ein MRT empfehlen, weil es sonst fast nicht rauszufinden ist, was los ist und wo der Schmerz herkommt. Ich als Trainer bin nicht medizinisch oder physiotherapeutisch ausgebildet und darf keine Diagnosen stellen- ich bin ja wie gesagt kein Arzt. Also eine eindeutige Diagose braucht jeder zu allererst. Die hatte Britta mit dem MRT dann bekommen.

3. Der klassische Therapieweg

Nach der Diagnose ging es für Britta Standardmässig weiter. Krankschreibung, Physio, Übungen und dann sind die verschriebenen Stunden rum und der Patient steht wieder, wie bestellt und nicht abgeholt da. Britta ist wirklich hochmotivert, hat ihre Übungen gemacht und trotzdem sind die Schmerzen mehr geworden.

Meist ist das Bindegeweben sprich die Faszien durch die Schmerzen verklebt, verzogen und man hat Verkürzungen und Fehlstellungen bzw. Bewegungen. Schmerzfrei wird nur, wer die Verkürzungen und Verklebungen behebt und die Beweglichkeit erhöht und das ist eine Trainingssache. Vor allem benötigt man dazu wieder eine Spezialisten, der einem einen auf sich selbst zugeschnittenen Plan macht- den Plan muss man dann auch noch fleißig umsetzten, woran auch super viele Menschen scheitern.

Die machen genau so lange ihre Übungen, bis es nicht mehr weh tut und dann nichts mehr. Das führt in der Regel dazu, dass die Schmerzen wiederkehren, weil die Verkürzungen und Verspannungen nicht langfristig gelöst werden. Einen Bandscheibenvorfall bekommt keiner einfach so. Meist steht davor jahrelanges sitzen im Job, Stress, Bewegungsmangel, Übergewicht, falsche Ernährung, falsche Bewegungen usw. Unser sitzendes Leben ist Gift für unseren Körper, in Kombination mit Stress wird es hochexplosiv und jeder der den ganzen Tag sitzt wird langfristig Probleme bekomme, wenn er nicht anfängt sich zu Bewegen und der Verkürzungen entgegen zu wirken.

Mittlerweile wissen wir, dass 80% aller Schmerzen ( Rücken, Knie, Schulter etc) von Fehlhaltungen kommen, die zu Verspannungen und Verkürzungen im Bindegewebe führen. Wenn meine Beinrückseite verkürzt ist ( und das passiert automatisch bei jedem, der im sitzen arbeitet), ziehen die Beinmuskeln am Gesäß und am Rücken, weil da enden die Beine. Zusätzlich müssen Gesäß und Rücken die Arbeit, die die Beine nicht mehr richtig machen ausgleichen und langfristig gefällt denen das nicht, weil sie eine Arbeit machen, für die sie nicht gedacht sind. Sie quittieren das mit Verspannungen, erhöhtem Druck und am Ende :Schmerzen. Von denen hatte Britta ja wieder genug.

4. Eigentherapie

Da Britta keiner richtig helfen konnte hat sich sich ein Buch gekauft und die Übungen von da gemacht. Sich selbst mit dem beschäftigen, was man hat und sich nicht auf den Experten auszuruhen ist gut. Teilweise geht man zu 3 Experten und jeder stellt eine andere Diagnose. Man selbst kennt den eigenen Körper am besten und man hat ihn auch selbst in die Misere gebracht, da ist Fakt.

Deshalb sollte man sich auch selbst damit beschäftigen, wie man das Problem löst und es aktiv angehen. Britta hat das echt toll gemacht mit dem Buch und den Übungen. Die Übungen waren einfach nicht genug, auf sie abgestimmt und haben die Faszienverhärtungen im unteren Rücken nicht aufgelöst, deshalb hat sich Brittas Rücken auch immer steif und unbeweglich angefühlt. Hinzu kommt bei Schmerzpatienten die Angst vor Bewegung. Der Kopf hat ja gelernt, wenn ich mich bewege habe ich Höllenschmerzen und das will ich auf keinen Fall. Das heißt jemand wie Britta, ihr Körper und ihr Kopf muss wieder lernen, daß Bewegung ihr gut tut und der Schlüssel zur Gesundheit ist..

Daniela Wenzel
daniela.wenzel@abbysh.com
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