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abbysh – EMOTION: ABNEHMEN – BRITTI´S BLOG TEIL 4: WAS BIST DU BEREIT FÜR DEINE ZIELE ZU TUN?

BRITTA RECHTS MIT abbysh SUPERHERO JEANETTE & ICH ;)

abbysh – EMOTION: ABNEHMEN – BRITTI´S BLOG TEIL 4: WAS BIST DU BEREIT FÜR DEINE ZIELE ZU TUN?

In das Training hatte sich Britta gut eingearbeitet, das größere Problem war erstmal das Essen. „Du bist was Du ißt“- in dem Satz steckt einen Menge Wahrheit und Britta aß bis zu unserem Kennenlernen relativ viel Müll.Wie wir das Problem angegangen sind lest ihr heute in:  Britti´s Blog Teil 4….

EIN ALTES VORHER BILD VON BRITTA. IST ECHT UNGLAUBLICH WAS SIE GELEISTET HAT!

Brittis Blog TEIL 5:

Ziele setzen: „Was bist du bereit dafür zu tun?“

Meine ersten Gehversuche in einer gesunden Essenskultur – oder: “was frühstücke ich nur?”

Das Wiedertreffen mit Daniela drei Wochen nach unserem ersten Treffen war wichtig, um zu verstehen, was hier falsch läuft. Essenstechnisch und trainingstechnisch (Ihr erinnert euch? Die Knieschmerzen und mein Zuckerkonsum!).

Der Grund für die Knieschmerzen war schnell gefunden. Mein unterer Rücken war so hart, dass er das eine Bein so unter Zug hielt, dass mein Knie nach innen ging. Somit hatte ich einen Überlastungsschmerz durch falsche Übungsausführung. Daniela zeigte mir die entsprechenden Dehnübungen und Kräftigungsübungen, um das wieder „gerade zu rücken“.

Die Ernährung hingegen erwies sich als Büchse der Pandora!
(Wikipedia: „Die Büchse der Pandora enthielt, wie die griechische Mythologie überliefert, alle der Menschheit bis dahin unbekannten Übel wie Arbeit, Krankheit und Tod. Sie entwichen in die Welt, als Pandora die Büchse öffnete.“).

Obwohl ich mit einer anderen Sensibilität bereits den Ernährungsplan geschrieben hatte, habe ich dennoch keine großen Änderungen an meinem Speiseplan vorgenommen.

Ihr kennt das vielleicht!
Man weiss genau was man ändern sollte. Man macht es aber nicht!

Wie oft habt ihr schon das Gefühl gehabt „das sollte ich nicht essen“ und habt trotzdem zugegriffen und vielleicht sogar hinterher ein blödes Gefühl gehabt „hätte ich nur nicht…!“.

Irgendwann – irgendwann nach vielen gesetzten Impulsen und unangenehmen Momenten – kommt man an einen Punkt, an dem man NICHT den Schweinehund siegen lassen möchte, sondern an dem man autonom und aktiv sein möchte…… und an diesem Punkt war ich. Bei mir waren es auch die Schmerzen, die endlich aufhören sollten! Mein Gewicht und mein Schweinehund standen mir da definitiv im Weg!

Daniela gab mir ein paar Arbeitsblätter in die Hand und bat mich, diese durchzulesen und mir das rauszuholen, was ich brauchte. Die Fakten gaben mir Auskunft, aus was die Ernährung bestand und in welchen Teilen ich die Ernährung zusammensetzen sollte, um eine ausbalancierte Ernährung zu tätigen.

Parallel schaute ich nach einer App für mein Smartphone, um dauerhaft die Kalorienbilanz und auch die Nahrungszusammensetzung im Auge zu halten (es gibt viele Apps; ich finde es immer gut, wenn es nicht zu verspielt wird und entschied mich für den „FDDB Extender“).

Fertige Speisen in die App einzutragen war fast unmöglich. Wie sollte man die Kalorien zählen und wie wusste ich, wieviel Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette ich zu mir genommen hatte?

Die Fragen, die Daniela mir entgegenbrachte, mit denen ich mich intensiv auseinandersetzte, stelle ich euch

  • WAS ist DEIN Ziel?
  • WARUM möchtest du das machen?
  • WIE möchtest du das machen?
  • WAS BIST DU BEREIT DAFÜR ZU TUN?

Ich habe mein Ziel vor Daniela niedergeschrieben (der „ausgesprochene Nutzen“).

Gewichtstechnisch war mein

  • Ziel Nr. 1: 76 kg
  • Ziel Nr. 2: 72 kg! (mein Traumziel – bei Erreichen dieser Utopie habe ich Daniela eine Massage versprochen)
  • Ich wollte keine Schmerzen mehr

Das alles brachte mich auf den Pfad, ernährungstechnisch eine „RESET“-Taste zu drücken und die Speisen so einfach wie möglich werden zu lassen, so dass ich alles Versteckte (Zucker und Fette) ausklammern konnte. Das war die erste krasse Umstellung.

Ich musste erst einmal mehr Obst und Gemüse einkaufen. Auch die naturbelassenen Nüsse fanden zu diesem Zeitpunkt einen festen Platz in unserem Vorratsschrank (Walnüsse, Cashews, Mandeln, etc.).

Ich versuchte fortan raffinierten Zucker und Weissmehl wegzulassen. Wer das Buch „Die Weizenwampe“ gelesen hat, weiss warum ich auch Weissmehl zu meinem Feind erklärte.

Alles was industriell hergestellt wurde, aß ich nicht mehr. Weder das vorgebackene Brötchen, noch Schokolade, Kuchen, Stückchen, noch fertige Müslis oder fertige Mahlzeiten aus der Tüte oder Dose oder Brot, auch keine Wurst oder Saucen/Pasten/Ketchup mehr.

Mein Freund ist mit Ketchup groß geworden. Literweise hat er die rote Substanz vom Einkaufen mit nach Hause gebracht. Und er verzichtet mittlerweile auch auf den Zuckerbrei und macht sich sein eigenes super leckeres Avocado-Tomaten-Dressing, auf das wir beide nicht mehr verzichten wollen. (Nein, nein, nicht der „arme Kerl“ – das macht er freiwillig und hat einiges an Kilos hinter sich gelassen!!! Er isst, was zu Hause ist; da alles nur noch natürlich ist, ernährt er sich automatisch richtig!).

Ich beschäftigte mich nun auch mit dem Thema „Stoffwechsel“, Insulinausschüttung und Hungergefühl. Hoch interessante Themen, die viele Schlüssel zum Abnehmen vor einem versteckt halten, wenn man sich weiterhin in Unwissenheit suhlen möchte (und dem Schweinehund weiterhin die Hand gibt).

  • Wusstet ihr, dass ein Gläschen Alkohol am Abend eure ganzen (Abnehm-)-Anstrengungen für den Tag zunichtemachen?
  • Wusstet ihr, dass Zucker nach einer bestimmten Nachmittagszeit zu euch genommen, den Stoffwechsel so beeinflusst, dass eure (Abnehm-)-Anstrengungen an diesem Tage auch dahin sind?

Ich versuchte die Kohlenhydrat-Menge runter zu bringen und mehr Eiweiß zu mir zu nehmen.

Jetzt, ein knappes halbes Jahr nach dieser Umstellung weiss ich: das war der Beginn zu meinem stetigen Gewichtsverlust und einer besseren Gesundheit. Ich esse genug, bin auch richtig satt und habe Power ohne Ende.

Um es vorwegzunehmen: ein immer wiederkehrender Hautausschlag verschwand nach der Essensumstellung und ich hatte keine Pülverchen mehr gegen Sodbrennen nehmen müssen. Mein Magen und Darm haben aufgeatmet und das hält bis heute an!

Und die eingangs gestellte Frage „was esse ich zum Frühstück?“, „was könnte mein Brötchen mit Erdnussbutter und Marmelade ersetzen?“ wurde dann auch durch das Angelesene beantwortet und wir werden noch einen gesonderten Blogbericht über das Thema
“ Frühstück“ schreiben.

Dies alles kostete viel Zeit und Energie! Aber es geht nicht ohne dass man sich informiert.

Ich bin sehr froh, dass Daniela, mir nicht einen Essensplan vorsetzte, den ich blind und ohne Gedanken abspulen konnte. Ich musste mich mit dem Essen beschäftigen und fand MEINEN Weg mit der Ernährung umzugehen.

Jeder muss hier SEINEN EIGENEN Weg finden.

Zum Jahreswechsel möchte ich den Bloglesern Folgendes ans Herz legen:

Lasst das mit den „Neujahres-Vorsätzen“, denn diese bricht man sowieso wieder.
Beschäftigt euch mit der Essenz: Die Begegnung mit dem Schweinehund sollte man nicht ignorieren sondern man sollte 1. hinhören und 2. in aktive Diskussion mit ihm treten und gewinnen!
Egal um was es geht.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euere Britta

AUTORIN: BRITTA

Das sagt Coach Daniela

Ich finde Brittas Bericht supergut und das meiste an Erklärung ist vorhanden, deshalb bleibt mein Kommentar heute auf das Thema “ ziele“ fokussiert.

1. „Mein Ziel, oder meine Ziele“ das Mysterium

Abnehmen und ein gesundes, tolles und zufriedenes Leben führen das macht man nicht nebenbei, wie ein par Schuhe shoppen oder einen Urlaub buchen. Das ist ein Ganztagsjob, mehr noch, es ist eine lebenslange Aufgabe, die Konsequenz und Disziplin benötigt.

Menschen sind von Natur aus eher faul und bequem und wenn wir alte Gewohnheiten ändern wollen, dann müssen wir erstmal wissen warum. Wer sich nicht klar macht, warum er etwas ändern will und sich das immer wieder (am besten mehrmals täglich) vor Augen führt wird Scheitern. Die Versuchungen rund herum zur Ablenkung und der innere Schweinehund, der und aufhalten will sind zu stark. Das Ziel muss über den Dingen stehen und uns den Weg leuchten. Der Weg leuchtet heller und wir laufen schneller, wenn wir uns das Ziel verdeutlichen.

Deshalb gehe ich mit allen meinen Kunden ihre Ziele durch und diese Fragen musste auch die liebe Britta beantworten:

  • WAS ist DEIN Ziel?

Abnehmen klar, aber wieviel genau? 1 Kilo, 3 Kilo, 10 Kilo? Willst Du auch gesünder werden oder sportlicher? Britta hat sich selbst überlegt, was ihr Ziel ist und dann mit mir zusammen aufgeschrieben. Auch wenn sich das übertrieben anhört,  Britta hatte ihre Ziele nicht alleine erreicht bis dato und das hatte seine Gründe. Es ist extrem wichtig sich sein Ziel zu notieren. Handschriftlich (von mir aus kann man es zusätzlich noch ins Handy eintippen), auch wenn das oldschool klingt, was mit der Hand geschrieben ist, bleibt länger im Gehirn und prägt sich besser ein. “ Wer schreibt bleibt.“ Auch am Ball.

Zusätzlich muss man sich das Ziel dann einbläuen, richtig hardcore. Wie? Jeden Tag das Ziel mehrmals wiederholen, am besten während man im stillen sitzt, oder liegt, wie eine Art Meditation. Es muss sich ins Unterbewusstsein einprägen, wie ein Stempel. Im Auto laut vor sich einreden- auch sehr gut, am besten wiederholt man das so oft wie möglich. Minimum 5 mal am Tag. WAAAS? Ja richtig gehört. Ziele erreichen ist kein Gag. Wer schonmal Motivationsbücher gelesen hat oder Biofrfien erfolgreicher Menschen kennst das Prozedere. Es gibt auch keinen Weg drum herum. Die Alternative ist Scheitern.

Da ungefährt 90% aller Menschen ein Laben führen, mit dem sie nicht zufrieden sind und auch keine Ziele haben oder erreichen, muss man auch nicht viel Verständnis oder Hilfe von Außen warten. Die Masse der Menschen ist Mittelmaß und alles orientiert sich am Mittelmaß- Mittelmaß gewinnt nie,erreicht keine Ziele und kann mit Menschen die anders sind nicht viel anfangen. Schlimmer noch, wer schlechter ist oder besser als Mittelmaß wird nicht selten rausgemobbt. Traurig aber wahr und auch dessen sollte man sich bewusst sein. Nich jeder Mensch im eigenen Umfeld, wird das Ziel verstehen und einen unterstützen. Schön wäre es.

  • WARUM möchtest du das machen?

Bei Britta war der Leidensdruck durch ihre täglichen Schmerzen so gr0ß, daß sie ihr „WARUM“ klar war.Es ist wichtig sich zu überlegen, warum an zB. abnehmen möchte. Weil man sich nicht wohl fühlt, oder weil einem die Mutter immer sagt, daß man zu fett ist, oder der Partner. Ist mein Ziel wirklich mein Ziel, oder das Ziel eines anderen, das ich auf mich projeziere oder mir einreden lasse?

  • WIE möchtest du das machen? (und bis wann soll es umgesetzt sein?)

10 Kilo abnehmen klar, aber wie? Bis jetzt ha es ja auch nicht geklappt. Was willst Du an deinem Verhalten, an deinem Tagesablauf, an deinem Leben ändern, um dein Ziel zu erreichen? Bis wann soll das fertig sein? Zeitziele sind wichtig, sie schaffen Verbindlichkeit. Wie oft nehmen sich Leute Abend vor am nächsten Tag anzufangen mit zb. gesund essen. Dann kommt morgen der Partner mit Croissants und Kakao an und man sagt sich: ok fange ich halt Morgen an. Aus Morgen wird Übermorgen und uups ein Jahr rum und ich habe nicht abgenommen sondern noch mehr auf der Waage! Grrrr.

Bis wann will ich mein Zeil erreichen? VERBINDLICH!. Man kann auch einen Vertrag mit sich selbst, oder mir machen. Mit mir ist besser, weil ich drauf achte, daß der Vertrag eingehalten wird.

  • WAS BIST DU BEREIT DAFÜR ZU TUN?

Heißt meist man muss auf gewisse Sachen verzichten. Auch wenn man dem Partner gesagt hat, daß man jetzt abnehmen möchte kann es sein, daß er mit Croissants zum Frühstück auftaucht oder sich mal eine fettige , leckere Pizza reinhaut, während man selbst vor seinem gesunden Salat sitzt. Mist! Ja das Leben ist hart. Die netten Arbeitskollegen werden Nachmittags auch weiter ihre Süssigkeiten essen und im Büro verteilen. Warum sollten sie das auch lassen. Die Welt richtet sich nicht nach uns. Noooo.

Meist hilft es etwas, wenn man sich die Menschen genau anschaut und sich überlegt, ob die wirklich fit und schlank sind. Ernähren sie sich gesund?? Möchte ich so sein, wie sie? Ist das mein Ziel?

Der normale deutsche Durchschnittsmensch ist übergewichtig, bewegt sich zu wenig und ernährt sich auch nicht gesund ( sonst wäre es ja nicht dick). Er haut sich jeden Tag aus Frust Unmengen Essen rein, weil wenn das Leben schon so langweilig ist ( der Job und der Chef ist eh blöd) dann will man sich wenigstens was gönnen und lecker essen. Verständlich.

Wenn ihr mal einen Menschen seht, der so aussieht, wie ihr euch das vorstellt fragt ihn, wie er das macht. Und er wir unter Garantie nicht sagen: Ich haue mir jeden Tag Croissants und Pizza rein und bewege mich nur, wenn es sein muss. Der wird das Gleiche sagen wie ich: Fit und Gesund sein ist eine Lebenseinstellung, das kostet Zeit und Energie und es isoliert einen auch teilweise von seinen Freunden oder der Familie.

Freunde macht man sich nicht unbedingt, wenn man beginnt Dinge zu verändern, die die meisten Leute als normal ansehen. Tonnenweise Weißmehr und Zucker essen- normal Kar, auch wenn der Magen rebelliert. Der Magen is Schuld (das Buch „Weizenwampe“ ist übrigens wirklich sehr empfehlenswert).  Nein ist er nicht, der Magen muckt nur, wenn man ihn nicht richtig benutzt. Versucht mal in euer Auto statt Benzin, Diesel zu tanken und wartet ab was passiert. Ds dauert nicht lange und das Auto säuft ab. Da geht nichts mehr und Zar in kürzester Zeit.War klar oder?

Der Magen hält echt verdammt viel aus, aber halt nicht Alles und nicht über Jahre und Jahrzehnte. Wir müssen unseren Körper pflegen und ihm das geben was er braucht und nicht das was uns die Werbung verkauft. Mit minderwertigen Lebensmitteln machen Lebensmittelkonzerne Milliarden. Die wollen Geld verdienen. Wenn alle Menschen schlank und gesund sind funktioniert das System nicht mehr….

2. Fazit

Vor Britta lag eine Menge Arbeit und sie war fest entschlossen weiter zu machen. Ohne Ausreden, wer Ausreden sucht, wird sie finden und seine Ziele „NIEMALS“ erreichen. Britta hatte mich an Ihrer Seite und ich habe ihr immer wieder Mut gemacht und sie unterstützt, wo es ging. Das ist eine Hilfe, trotzdem muss man den Hauptteil alleine machen. Ist echt so. Wir müssen unseren Weg gehen und der Weg wird steinig und lang. Am Ende wartet eine tiefe Zufriedenheit und die Gewissheit, dass man alles erreichen kann- WENN MAN WILL!

Wie Brittas Weg weiter gegangen ist und welche neuen Steine sich ihr in den Weg gelegt haben lest ihr in zwei Wochen.

Wenn Ihr noch Fragen habt, Anmerkungen, Tipps oder selbst Unterstützung benötigt schreibt mir gerne an: Daniela,wenzel@abbysh.com

Rutscht gut ins neue Jahr und lasst Euch nicht von eurem Weg abbringen! ( auch nicht von euerem Schweinehund)

Daniela

AUTORIN: DANIELA -KAREEN

Daniela Wenzel
daniela.wenzel@abbysh.com
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