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abbysh – EMOTION: ABNEHMEN – BRITTI´S BLOG TEIL 3: MEINE ERSTEN 3 WOCHEN

BRITTA RECHTS MIT abbysh SUPERHERO JEANETTE & ICH ;)

abbysh – EMOTION: ABNEHMEN – BRITTI´S BLOG TEIL 3: MEINE ERSTEN 3 WOCHEN

Nach unserem ersten gemeinsamen Training hatte ich mit Britta einen auf sie zugeschnittenen Trainingsplan gemacht, der 3 Mal Training in der Woche vorsah und einige kleine Änderungen der Ernährungsgewohnhgeiten.

Die ersten 3 Wochen sind entscheidend bei „Neusportlern“ , danach haben sich die meisten Menschen an das Training gewöhnt. Es läuft viel leichter und erste Erfolge beflügeln die Motivation. Wie Britta ihre ersten 3 Wochen durchlebt hat berichtet sie heute in:  Britti´s Blog Teil 3….

BRITTA BEI EINEM UNSERER ERSTEN TRAININGS DRAUßEN MIT ABBY  😉

Britti’s Blog 4

Es gibt Ziele oder Ausreden…beides geht nicht!

Adipositas (weibl., 41 Jahre) mit doppelten Bandscheibenvorfall und anderen Zivilisationskrankheiten auf dem Weg zum normalen BMI

Meine ersten drei Wochen (Mitte bis Ende Mai 2016 / 82 kg)

Nach unserer ersten Trainingsstunde stellte ich meinen Trainingsplan in einem Excel File zusammen. So konnte ich die Übungen festhalten und im Wochenverlauf alle Fakten festhalten.

Ich war hoch motiviert, endlich mit diesem Training anzufangen. Ich sollte drei Mal die Woche trainieren. Schon die Wochen zuvor hatte ich mir angewöhnt, morgens (5:30h – 6:30h) meine Trainingseinheiten vor der Arbeit zu erledigen.

Also, ab sofort: Montag-, Mittwoch- und Freitagmorgen = Daniela’s Bootcamp.

Die Grundübungen waren soweit klar: Ausfallschritt, Stütz, einbeinige Standwaage, Kreuzheben, Kniebeuge! Vorher natürlich Aufwärmen (gaaaanz wichtig, wirklich!) und danach noch Dehnübungen für meinen Rücken.

Darüber hinaus habe ich probiert mich an die Klimmzug-Stange zu hängen, um die Negativübungen als Klimmzugvorbereitung zu üben…..weil Daniela andeutete, da komme ich hin!

Da ich die Hantelbank als Treppe benutzt hatte, war ich relativ weit oben, aber als ich meine Beine habe hängen lassen, da plumpste alles runter. Oben halten???? Neee…in einem Rutsch ging es auf meine Füsse runter….ähäm, ja.

Weiss, dass ich Übergewicht habe. Aber, dass es meine Hände, Arme und Rücken nicht schaffen, meinen Körper oben zu halten? Krass… Ich probierte es die Tage immer wieder. Am dritten Tag hatte ich eine erneute Blockierung im Rücken (der Chiro musste es erneut richten, danke Azuro!).

Mir wurde auf einmal sehr klar, dass falscher Ehrgeiz bei Rückenproblemen deplatziert ist!
Falscher Ehrgeiz bringt neue Schmerzen! Schlimme Schmerzen!
Nachdem der Chiro mich gerichtet hatte, machte ich mich weiter konsequent aber gemäßigter an den Trainingsplan.
Das Klimmzugtraining habe ich erst einmal ad acta gelegt.

Dafür wusste ich mit Bestimmtheit: ICH HABE EINEN VERDAMMT HARTEN WEG VOR MIR!!

Das Training brachte neuen Muskelkater.
Die neue Belastung durch regelmäßige gezielte Übungen war merkbar.
Nur ein Tag Pause bis zum nächsten Training war neu für mich, meinen Körper und meine Gedanken. Mein Knie fing an zu Schmerzen!

Das alles nach nur drei Wochen.

….ich kann mir vorstellen, dass die ersten Leute nach diesen ersten Erfahrungen das Handtuch schmeißen. Meine Motivation war aber immer noch – neben einer hoffentlich baldigen Schmerzfreiheit – auch ein Ergebnis Daniela zeigen zu können! Das ist halt das Ding, wenn man einen ehrgeizigen Personaltrainer sein eigen nennen darf.

Nebenbei schrieb ich meine Essensgewohnheiten in das Ernährungstagebuch auf.
Mein Frühstück bestand meist aus Brötchen mit Peanutbutter mit Marmelade oder etwas „gesünder“: einem Schokomüsli. Kaffeestückchen, Kuchen oder Schokoriegel zwischendurch. Zum Mittagessen abwechselnd Currywurst, Pizza, Pasta, donnerstags auch mal ein Schnitzel, manchmal ein Salat. Nachmittags vielleicht noch mal ein süsser Kuchensnack. Das Abendessen wurde ab und zu weg gelassen…da ich ja kürzer treten wollte!

Ich übersetze mal mit meinem heutigen Bewusstsein:
Zucker, mit Zucker, danach Zucker, zwischendurch einen Zuckersnack, dann wieder Zucker, schlechtes Fett und viele Kohlenhydrate mit….na? …genau…..Zucker!

Daniela´s Fazit nach drei Wochen:

„….ich habe ein Buchtipp für dich mitgebracht „Süchtig nach Süssem? Das Kochbuch zum Ausstieg aus der Zuckersucht“ von Inke Jochims. Schaue es dir mal an, ob du dich darin wiederfindest….“

Unser gemeinsamer Weg bestand ab sofort aus einem gemäßigtes und auf den Rücken sorgsam abgestimmtes Training.

Gewichtsabnahme sollte einen weiteren Fokus bekommen, da das mitgetragene Gewicht für meinen Körper eine Belastung war. Weg von Zucker und Kohlenhydraten.

Aber was sollte ich denn jetzt essen????????????? ….was frühstücke ich jetzt nur?

Ab jetzt werde ich in meinem Blog mehr von Essen sprechen. Denn das ist, was mich ab sofort beschäftigt hat. Und alle die es echt ernst meinen, sollten ihre Essgewohnheiten auch mal unter die Lupe nehmen. „Was esse ich? Was bedeutet essen? Was bringt mir essen?“

Eine schöne Weihnachtszeit

Euere Britta

AUTORIN: BRITTA

Das sagt Coach Daniela

1. Regelmäßiges Training ist das A&O

Egal was man erreichen will: Regelmäßigen Training ist Pflicht, weil der Sport genau so lange wirkt, wie man ihn macht. Ich mache ja täglich Sport und bin relativ fit. Wenn ich heute aufhört bauen sich meine Muskeln nach einer Woche langsam ab, nach drei Wochen bin ich wieder fast auf null. Das merkt man nach einem 3-4 Wöchigen Urlaub meist auch.

Der Körper baut alles sofort ab, was nicht benutzt wird: Use it or Loose ist, das ist eine der wichtigsten Regeln bei der Bewegung. Alles was Du nicht benutzt, wirst Du bald nicht mehr benutzten können. Deshalb raten wir Trainier den Menschen auch immer zu trainieren. In Maßen mit Pausen und entsprechender Ernährung. Fit & gesund sein ist immer ein Dreiklang aus, Körperlicher Aktivität ( das umfasst ein Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Faszientraining), Ernährung (so frisch und natürlich wie möglich) und Erholung
( Massagen, Yoga, Spaziergänge, Ruhephasen).

Britta hatte nach unserem ersten Training einen Trainingsplan, den sie 3 mal die Woche machen sollte.Da sie eh schon regelmäßig Morgens vor der Arbeit trainiert hatte, war es nicht schwer für sie, die Übungen anzupassen und auch 3 Trainings die Woche waren für sie zeitlich gut machbar. Teilwiese starten meine Kunden mit 2 Einheiten, kommt halt drauf an, wie viel Zeit sie haben und wie ihre Ausgangslage ist.

Zusätzlich empfehle ich jedem 10.000 Schritte am Tag zu machen, als Standart. Das sind knapp 8 km und sollte die tägliche Grundbewegung für jeden Mann und jede Frau sein. Der Durchschnittsdeutsche läuft 3000-5000 Schritt am Tag, was viel zu wenig ist. Da braucht man sich nicht wundern, daß jeder zweite unserer Bürger zu dick ist und sich kaum mehr bewegen kann und mag.

3. Spaß & Pflichttraining

Brittas Trainingsplan umfasste einmal ihre Pflichtübungen ( bei Britta sind das: Rückenaufbau, Kraft, Beweglichkeit, Grundlagen etc.). Das sind die Sachen, die man aufgrund seines Körperbaus, Verkürzungen, Vorgeschichte. Alltag, Job usw. machen sollte. Und Spaßübungen ( Klimmzugtraining bei Britta) das sind Sachen, die man entweder gerne können möchte, also Ziele.

Britta konnte noch nie eine Klimmzug und würde den gerne können. Außerdem sind Spaßübungen die Sachen, auf die man richtig Bock hat. Sei es Fussballspielen, Snackline, Badminton, Kegeln, was auch immer.

Ich bin überzeugt davon, daß Menschen sich nur langfristig bewegen, wenn sie Spass dabei haben. Leider sind die meisten Sportarten einseitig. Beispiel: Fussball. Man läuft halt nur und kickt eine Ball mit dem Fuss. Die Beinrückseite verkürzt, weil Fussball ist sehr Oberschenkellastig ist. Es trainiert null Oberkörper, Schulter und Rücken, heißt wer im Job sitzt baut den Rücken mit Fussball nicht auf- egal wie viel er kickt.

Wer durch sitzen verkürzt und weniger beweglich ist, der hat dann halt direkt die Bänder gerissen, wenn ihm einer beim Spiel in die Beine grätscht. Upps, kann ja mal passieren. Fast jeder Hobbyfussballer hat Knie oder Bänder kaputt, das ist die traurige Realität. Das liegt nicht am Fussball an sich sondern daran, daß Leute (Männer hauptsächlich) hochmotiviert und mit Leistungsgedanken (wir wollen ja gewinnen) kicken, die keine Leistungssportler sind und nicht die nötigen Grundlagen und die körperliche Struktur haben.

Wer den ganzen Tag im Büro hockt und das grösste was sein Fuss tut, das Gaspedal vom Auto runter zu treten ist, der hat keine Grundlagen und ist zusätzlich vom Sitzen verkürzt. Dann gehts einmal in der Woche mit den Jungs kicken (Bewegung tut ja gut und ist wichtig), am besten noch  schlecht aufgewärmt (Zeitverschwendung), auf dem Platz die Sau rauslässt ( man will ja nicht blöd dastehen), den wird der marode Zustand seines Körpers schnell einholen und in seine Grenzen weisen.

Gut am Fussball ist: Man trainiert in der Gruppe, das macht Spaß! Die Ausdauer wird besser und in der Regel findet das Training draußen an der frischen Luft statt, was auch prima ist. Schnelligkeit und Sprintkraft wird trainiert und die soziale Komponente beim Fussball ist ebenfalls positiv.

Ich könnte jetzt alle Sportarten durchgehen. Egal ob Tennis, Golf, Mountainbiken oder Inlinern. Alles ist toll und jeder Schritt macht fit, nur nicht jeder Schritt sorgt auch dafür, daß unsere Verkürzungen, Rückenschmerzen und Leiden, die durch unsere sitzenden Jobs kommen verbessert werden. Einige Sportarten vor allem Joggen und Radfahren sorgen dafür, daß sich die Probleme die durchs sitzen kommen noch verschlimmern.

Das muss man im Auge behalten und mit gezieltem Training gegensteuern, sonst wird man die Quittung zahlen. Fast alle Freitzeitläufer, die nur Laufen haben Knie, also von laufen um fit zu werden funktioniert so nicht.

Sorry auch wenn ich damit ein paar Leuten, auf die Füsse trete. Ihr müsst eueren Körper durchchecken ( am besten mit einem Spezialisten, Trainer, Phyio…) und euere Schwachstellen analysieren. Wir sind ja alle nicht ganz gerade und symmetrisch, was durch unsere einseitigen Alltagshaltungen über die Jahre verstärkt wird und uns irgendwann dann Probleme bereitet. Wer seinen Körper nicht pflegt und dafür Zeit ( vielleicht auch Geld) investiert bekommt sehr sicher Schmerzen. Deshalb ist ja jeder zweite Deutsche zu dick, hat Diabetes, Rückenschmerzen, Schultern Knie etc. Das ist leider unsere Realität und das ist nicht der Normalzustand. Die meisten Menschen rennen halt erstmal zum Arzt,wenn sie Schmerzen haben. Der soll das dann mit einem Schmerzmittel richten und dann geht weiter wie bisher. Das damit das Problem nicht gelöst wird, sondern nur schlimmer leuchtet wohl ein. Trotzdem soll der Arzt in 3 Sekunden heile machen, was wir durch Faulheit, schlechte Lebensgewohnheiten und ungesundes Essen über Jahre versaut haben. Das geht nicht! Es gibt kein Wundermittel und keine Pille, es gibt nur Schweiß, Training, Zeit und Willen. Nothing more.

Wer seine Schwachstellen und Bewegungsdefizite kennt, kann gegensteuern und dann auch ganz entspannt und ohne Schmerzen Joggen oder Fussballspielen. Die Basis muss stimmen und dann läuft die Sache. Man darf Sportarten nicht mit Grundbewegungen verwechseln. Die motorischen Grundeigenschaften sind Sitzen, Stehen, Drücken, Ziehen. Im Training heisst das Kniebeugen, Ausfallschritte, Kreuzheben, Rufern, Liegestütze, Klimmzüge. Mehr ist es nicht, nur das können wir nicht mehr. In die einfache Hocke gehen??? hahahah ein Drama, kann von 100 Leuten einer. Das ist Basic, sollte Jeder können. Immer!

2. Änderungen bringen auch neue Veränderungen

Britta wollte gerne Klimmzüge können, deshalb hatte ich den Passivhang gezeigt, eine Übung in der man sich an eine Stange hängt. Das ist gut für Schultern und Rücken, entlaste die Strukturen dort, baut Griffkraft auf und es ist eine Vorübung für Klimmzüge. Ausserdem sollte sie, wenn das klappt an die Stange springen, in die obere Klimmzugposition (mit Hilfe einer Erhöhung),mit gebeugten Armen hängen bleiben und sich dann langsam ablassen.

Da Britta total ehrgeizig ist und da Vollgas gegeben hat, fand ihr Rücken das nicht nicht so toll und blockierte. Der Chiro ha es wieder gerichtet und die Lehre daraus war: Alles hat seine Zeit und das war zu viel! Leistungsgedanke und Falscher Ehrgeiz sind fehl am Platz beim Gesundheitstraining. Brittas Rücken war das erstmal zu viel, also back to topic.

Nächste Schwachstelle: Knie, das fing auch an weh zu tun, als Britta alleine trainiere. Das Knie tut meist weh, wenn die Übung nicht richtig ausgeführt wird, oder wenn es irgendwo her zuviel Zug hat. Meist Oberschenkel, Hüfte, Rücken oder unterer Bereich, Wade, Fuss.  Da ich von Weitem nicht sehen kann, wo das Problem liegt, hab Britta geraten die Ausfallschritte erstmal wegzulassen, bis zu unserem nächsten gemeinsamen Training  und nur Kniebeugen zu üben.

Wenn man anfängt was zu machen, was man lange nicht gemacht hat, oder noch nie reagiert der Körper darauf. Durch Training werden Schwachstellen sichtbar, früher als sonst.  Beispiel Knieschmerzen: Wenn ich beim joggen Knieschmerzen habe, liegt das nicht am Joggen an sich, sondern daran, dass ich keine saubere Lauftechnik habe und mir die nötige Basis fehlt (Motorische Grundübungen) Durch viel sitzendegeneriert der Körper, er verweichlicht. Die Beinrückseite verkürzt und die Wade federt die Schritte nicht mehr richtig ab. Dann gibt es mehr Belastung auf dem Fuss, was dem Fuss nicht gefällt und es ist zu viel Last die der Fuss abbekommt, wenn die Wade nicht mitarbeitet.

Infolge essen wird der Fuss einknicken nach innen und sich in Richtung Plattfuss bewegen. Knickt der Fuss nach innen, knickt auch das Knie nach innen. Bei jedem einzelnen Schritt. Wenn ich jetzt langsam laufe tut es nicht weh, das federt der Körper irgendwie ab, jedenfalls eine Zeitlang ( paar Jahre ;)).

Wenn ich jetzt aber jogg und in der Flugphase das 3-5 fache meines Körpergewichts auf dem nach innen geknickten Kniechen landen, dann gut Nacht. Dann tut das Knie weh und die Ursache ist nicht beim Joggen zu suchen, sondern Inder Fehlstellung. Soooo. Behebe ich die Fehlstellung bhebe ich den Schmerz und kann schmerzfrei laufen.

Wenn ich aufhöre zu laufen tut das Knie wahrscheinlich auch nicht mehr weh, aber das Problem ist nicht weg. Man knickt ja immer noch nach innen ein. So gehts dann 10-20 Jahre weiter und irgendwann kommt der Tg, an dem der Körper das nicht mehr abfedern kann. An dem Tag läuft man dann ganz normal zur Arbeit, oder in Treppe runter und bahhhhm. Stechender Höllenschmerz im Knie.

Ganz oft, ist die Fehlstellung dann schon so weit in den Knorpel eingearbeitet, dass der in der Struktur geschädigt ist, sprich hallo Gelenkverschleiss oder Arthrose. Das muss nicht sein und deshalb sollte jeder seinen Körper kennen und wissen, wo die Defizite liegen. Eine schwache Wade kann man wieder trainieren, dann wird der Fuss entlastet, zusätzlich ein paar Fussübungen, Kniebugen, etc und der Fuss inklusive Knie richtet sich wieder auf. Das ist eine Trainingssache. Dafür gibt es auch keine Medikamente oder Spritzen. Das hat mit Körperpflege und Bewegung zu tun.

Ds war natürlich nur ein Beispiel. Knieschmerzen können auch andere Ursachen haben. Zu viel Spannung im Oberschenkel, Rücken, Hüfte ganz andere Dinge. Da kann 100 Ursachen haben, deshalb ist die Körperanalyse ja so wichtig. Die Fehlerquelle muss erst gefunden werden, danach kann der Fehler behoben werden.

Zu dem Körper kommen die Veränderungen im Kopf. Regelmässiges Training, bei Britta da frühe Aufstehen. Das schlaucht und braucht eine gewisse Gewöhungszeit. 4 Wochen, dann ist das Schlimmste rum und in der Zeit muss man die Zähne zusammenbeißen und weiter machen. Hab Britta da unterstützt. Mit Tipps und gutem Zureden, Verständnis usw.  Fit werden ist nicht so einfach. Es hat mit Willen zu tun, Geduld und Zeit. Sonst wäre ja auch jeder fit, was überhaupt nicht der derzeitigen Realität entspricht. Fit sind nur Wenige…

3. Unser zweites Personal Training nach 3 Wochen

Ich war sehr gespannt auf Brittas zweites Training mit mir. Erstes Fazit, die drei Wochen Pause waren zu lang. Sie war noch nicht so weit korrekt alleine zu trainieren über so eine lange Zeit. Völlig normal, anfangs machen kürzere Trainingseinheiten Sinn, so lange bis die Technik richtig sitzt und man sicher alleine zurecht kommt.

Beim Training hab ich direkt gesehen, daß Brittas Knieschmerzen von falsch ausgeführten Ausfallschritten kommen. Plus, wenn Brittas Rücken sehr verhärtet und blockiert ist, zieht das weiter ins Bein und geht aufs Knie. Also Übungskorrektur und noch ein paar Dehnübungen und Blackroll für den Rücken. Hüfte das Gleiche.

Brittas Knieschmerzen waren direkt weg, also wieder einen Schritt weiter gekommen. Das nächste Training haben wir in einer Woche ausgemacht, damit sich keine neuen Fehler einschleichen.  Britta war auch noch nicht stabil und sicher genug, körperlich wie geistig 3 -4 Woche alleine zu machen. Ihr Körper zeigte teils heftige Reaktionen auf das neue Training, was einfach mehr Unterstützung erforderte.

Training war erstmal abgehakt und der nächste große Programmpunkt lautetet: Ernährung!

4. Du bist was Du isst- immer wieder…

Brittas miserabler Gesundheitszustand kam nicht von ungefähr. Zuviel Essen, zu fett und zu süss in Kombination mit zu wenig Bewegung und Stress. Das ist für uns Personaltrainer so das tägliche Leiden unserer Kunden. Britta hat ein Ernährungsprotokoll geführt, damit wir den genauen Iststand ihrer Ernährungsgewohnheiten haben. Darin war deutlich tu lesen, daß Britta sich alle paar Stunden Zucker reinhaut. Morgen Kaffe mit Zucker und Croissant, Vormittags Kaffe mit Zucke und Keks, Mittags Süsse Nachspeise usw…

Zucker ist ein Suchtmittel. Er wirkt im Gehirn ähnlich wie Kokain. Kein Scherz. Er wird von der Industrie bewusst eingesetzt, um uns zu manipulieren. Selbst in Wurst und Käse ist extra Zucker drin, weil wir dann einfach mehr essen als normal. So verdienen Lebensmittelkonzerne Milliarden.

Hab  Britta ein Buch gegeben, das das Thema „Zuckersucht“ aufgreift und gesunde & leckere Alternativen zeigt. Weil wenn ich keinen Zucker mehr esse und Weißmehl weglasse (wird bei der Verdauung auch in Zucker umgewandelt) ja was esse ich denn dann?

5. Gute Alternativen zu schlechten Gewohnheiten finden

Menschen mögen Gewohnheiten und es fällt uns schwer, die zu ändern, auch wenn wir ganz genau wissen, das sie uns nicht gut tun. Das heißt wir müssen langsam vorgehen und Alternativen finden, die uns gefallen und uns gut tun. Von mir bekam Britta einige Tipps zum Essen, weitere standen in dem Buch. So war das alte Zuckerfrühstück schnell durch ein leckeres neues ersetzt.

Damit war unser zweites Training zu Ende und der Fahrplan klar definiert. Britta war richtig motiviert und zufrieden, ihr Fragen waren geklärt, sie hatte Antworten und neue Ideen. Vor allem hatte sie total  Lust sich in das Thema Ernährung einzuarbeiten und fing an sich intensiv mit ihrem Essen zu beschäftigen. Die letzten Jahre nahm sie fast täglich Magentropfen, weil ihr Magen gegen die Massen an ungesundem Essen rebelliert hat.

Was daraus geworden ist und wie Britta selbst mich völlig überrascht hat lest ihr in zwei Woche?

Wenn Ihr noch Fragen habt, oder selbst Unterstützung benötigt schreibt mir gerne an: Daniela,wenzel@abbysh.com

Frohe Weihnachten und bis in zwei Wochen!

Daniela

AUTORIN: DANIELA -KAREEN

Daniela Wenzel
daniela.wenzel@abbysh.com
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