abbysh – EMOTION: ABNEHMEN – BRITTI´S BLOG TEIL 6: Ein Trainer ist Gold wert! „Dran Bleiben – aber richtig“

Juli (von 76,4 kg auf 75,8 kg)

Britta hatte mittlerweile stolze 6 Kilo abgenommen. Ihr Körper veränderte sich ständig und passte sich an die neuen Lebensgewohnheiten und das Training an, nur nicht immer so, wie Britta sich das gedacht hatte. Viel Spass mit Britti´s Blog Teil 6….

DIE DREI HÜHNER AUF DER STANGE – ( VON LINKS BRITTI ICH UND JEANETTE)

Brittis Blog Teil 6.

Juli (von 76,4 kg auf 75,8 kg)

Ein Trainer ist Gold wert! „Dran Bleiben – aber richtig“

Nachdem ich mich die ersten 6 – 8 Wochen konsequent an die Ernährungsumstellung und das regelmäßige Training gehalten und gewöhnt hatte, merkte ich, dass sich was tat. Die ersten Kilos purzelten schnell, das ist aber nicht das Unerwartete, was ich eben meinte.

Ich hatte Anfang Juni Fotos von mir gemacht und dann nach 8 Wochen – Ende Juli – wieder.

Auf den ersten Blick war nichts Großartiges zu sehen. Ein klein wenig traurig war ich, da ich dachte, ich hatte äußerlich schon viel mehr geschafft (mein Gefüh; Eigen- kontra Aussenwahrnehmung ;-)).

Aber als ich die Bilder nebeneinandergestellt hatte konnte man eine wichtige und klare Veränderung ausmachen, die viel wichtiger für mich war, als nur ein wenig Körperumfang verlieren. Ich war so aufgeregt darüber, dass ich das gleich Daniela zeigen musste.

Wenn man meine Aufnahme von der Seite (ganzer Körper) betrachtete, so war die gesamte Oberkörper-Silhouette Anfang Juni wie „aufgebläht“. Die Oberarm, alles ein Wulst, auch hinten die Schulterpartie, total speckig, als hätte ich einen Buckel. Die Aufnahme acht Wochen später zeigte eine regelrechte Aufrichtung! Der eben beschriebene Buckel war weniger und insgesamt alles aufgerichteter und „stolzer“. Die Oberarme nicht mehr so „aufgeplustert“, aber auch nicht weiter definiert.

Wie gesagt, insgesamt eigentlich noch keine ganz große Veränderung, aber diese Aufrichtung, weg von der aufgedunsenen Buckelhexe, das war erstaunlich. Und weiter noch. Bemerkenswert war auch bei der Ganzkörperaufnahme von vorne im Vergleich mit der Aufnahme 8 Wochen später, dass ich vorher schief war. Eine Schulter war ganz klar höhergezogen als die andere. Nach 8 Wochen konnte man sehen, dass beide Schultern fast auf einer Ebene waren.

Daniela hat mich wieder gerade gemacht!

In den 8 Wochen hatte ich es geschafft von anfänglichen 82 kg auf 75,8 kg runter zu kommen.

Beim Anschauen der bis dahin geschafften Erfolge wurde mir Folgendes klar:

Man kann schnell Kilos purzeln lassen, aber man nimmt nicht da ab, wo man möchte. Jeder Körper hat anscheinend eine ganz eigene Abnehmreihenfolge, die er nacheinander durchgeht. Es macht also keinen Sinn, gezielt für die Oberarme eine Diät zu machen oder für den Bauch. Und da ist auch noch das Organfett, dass man von aussen gar nicht sieht. Eine schlanke Person, kann total von innen verfettet sein, wenn sie sich entsprechend nicht ernährt oder bewegt! Man sieht also bei den ersten gefallen Kilos noch nicht, wo sie verschwunden sind. Deshalb weiterwiegen und auf die Zahl vertrauen und einfach weitermachen mit Training und Ernährungsumstellung. Was man in 40 Jahren angefressen hat, schafft man in 8 Wochen nicht runter!

Klar wurde mir auch, dass nur ein Ganzkörpertraining, wie ich es durch Daniela erfahren durfte, den Körper GERADE wieder aufbaut. Und es macht keinen Sinn nur eine Körperpartie zu trainieren, da dann eine andere Körperpartie in Mitleidenschaft gezogen wird, da sie zu schwach ist, das andere auszugleichen. Was wieder zu Schmerzen und Blockaden führt. Mein Körper hat sich aufgerichtet. Ich merkte auch, dass endlich (nach 8 Wochen intensiver sportlicher Pflege!!) mein Rücken lockerer wurde.

Dranbleiben war in den 8 Wochen immer wieder ein Leitsatz. Daniela hatte noch einige Mobilisationsübungen einwerfen müssen. Zweimal wollte das Knie nicht mehr. Einmal blockierte die

Euere Britta

AUTORIN: BRITTA

BRITTA BEI TRAINING IM SOMMER

Das sagt Coach Daniela:

1.Eigen und Fremdwahrnehmung

Wir selbst sind unsere größten Kritiker und unsere innere Stimme hat immer irgendwas zu nörgeln. Jeder sah Britta an, wie sie sich verändert hatte und Britta fühlte sich auch viel besser. Nachdem sie vorher/nachher Bilder gemacht hatte war sie erstmal enttäuscht, weil man auf den Bildern in ihren Augen keine riesige Veränderung sah. Wir haben halt auch die übertrieben dünnen und bearbeiteten Bilder der Models, aus den Zeitschriften im Kopf, wenn wir an schlanke Menschen denken. Das ist nicht die Realität und der normale Mensch wiegt auch nicht 50 Kilo bei 1,80 Körpergröße. Wenn Jemand 20 Kilo zum Idealgewicht fehlen, sieht er mit minus 6 auch noch nicht, wie eine Gazelle aus.

In meinen Augen sah man eine deutliche Veränderung auf den Bildern. Brittas Kopf hatte vorher fast auf dem Oberkörper gesessen, das war schon kein Doppelkinn mehr sondern paar kein Hals. Jetzt war der Hals deutlich da und die Schultern hatten sich durch Brittas Rücken und Haltungstraining runter gezogen und begradigt ( zum größten Teil).

2. Daniela hat mich gerade gemacht?!

Heheh so ähnlich, Britta hat sich mal zu allererst selbst gerade gemacht, mit meiner Anleitung klar. Also wir zusammen hatten Brittas Rücken deutlich begradigt, entlastet und aufgebaut und zwar mit einer Mischung aus Beweglichkeits und Mobilisationstraining  in Kombination mit Kraft- und Ausdauereinheiten.

Bei Britta ging es ja auch darum, die Schmerzen loszuwerden und die Schäden des Bandscheibenvorfall zu beheben. Das Training wirkte total und Brittas Körper transformierte sich wieder zu einer normalen, gesunden Form. Das ist soooo gut und toll hab mich sehr mit Britta gefreut. Sie hat auch hart dafür gearbeitet und sich den Erfolg redlich verdient.

3. Punktuelles Abnehmen funktioniert nicht

Wir nehmen immer komplett am ganzen Körper ab, ein einzelnes Körperteil, wie den Hintern kleiner bekommen geht nich, leider. Die kräftigsten Körperteile benötigen auch am längsten, bis sie richtig schlank werden. Das schlimmste was man machen kann ist aufhören und weiter machen wie vorher. Dann sind die Kilos direkt wieder drauf und es ändert sich nichts. Also dranbleiben und weiter machen.

Jeder Körper ist anders und auch nicht jeder Mensch kann extrem schlank sein, oder viele Muskeln haben. Es hängen immer auch Faktoren, wie Genetik, Körperform, Bindegewebe, Lebenswandel, Kindheit (was habe ich da an Sport gemacht, gegessen etc.) mit der Körperform zusammen und man sollte sich mit seinem eigenen Körper anfreunden und irgendwo auch abfinden. Sonst rennt man sein Leben lang einem falschen Ideal hinterher und wird niemals richtig glücklich.

4. Eigen und Framdwahrnehmung die Zweite

Ich bin 168 cm groß und habe einen normalen Oberkörper auf normal langen Beinen. Auch wenn ich mich auf 4o Kilo runter hungere sind meine Beine noch kurz. Die werden in diesem Leben nicht mehr länger. Jetzt kann ich mich jeden Tag darüber aufregen und über meine „Stampfbeine“ ärgern oder meinen Frieden damit finden und die verschwendetet Energie und schlechte Laune sparen.

Meine Beine sind durch mein Training auch noch recht muskulös, weil ich von der Genetik her schnell Muskeln aufbaue. Deshalb sind mir viele Hosen an den Oberschenkeln zu eng und das trägt nicht gerade zur Freude in der Umkleide bei. Die Oberschenkel bleiben im Verhältnis auch immer kräftiger, selbst wenn ich abnehme. Tragisches Schicksal.

Witzigerweise sprechen mich öfter Leute, Frauen, aber auch Männer drauf an, wie toll sie meine Beine finden. Dabei finde ich sie nicht so dolle. Also ich finde sie ok, habe mich damit abgefunden und komme damit zurecht, aber mehr auch nicht. Sogar richtig große, schlanke, feingliedrige, junge  Mädels, die toll aussehen kommen öfter an und fragen mich, was sie machen müssen, damit die so Beine wie ich bekommen und ich denke mir immer so: WAAAS? bist du irre? sowas ähnliches sage ich dann auch. Menschen vergleichen sich ununterbrochen mit anderen und wollen immer genau das haben, was sie nicht haben. Da ist er wieder: Der Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Was ich blöd finde, finden andere gut und umgekehrt.

5. Training hat viele Vorteile

Mit Sport und Bewegung nimmt man nicht nur ab, es bietet deutlich mehr Vorteile: Der Stoffwechsel wird beschleunigt, Säuren neutralisiert, die Körperhaltung verbessert sich, Knochen werden aufgebaut, Bindegewebe gestärkt und das Herz- Kreislaufsytem trainiert.

Dazu kommen die Psychischen Faktoren wie: Mehr Selbstbewusstsein, ein besseres Körpergefühl, mehr Kraft und Mut. Wer im jeden zweiten Tag trainiert und immer wieder neue Übungen lernt wird auch im Job leistungsfähiger, weil sich neue neuronale Verbindungen im Gehirn aufbauen und alte verstärken, man gibt nicht so schnell auf, setzt sich Ziele und zieht sie durch. Glückshormone werden ausgeschüttet, die Laune ist viel besser und man fällt auch nicht mehr in tiefe Depressionstiefs.

Training ist in meinen Augen ein Wundermittel durch das die meisten Medikamente überflüssig werden und Schmerzen verschwinden. Sogar die DNA lässt sich mit Bewegung und Ernährung beeinflussen, wir sind keine Sklaven unserer Gene und nur weil unsere Eltern dick waren müssen wir es nicht sein. Wir müssen halt die Verantwortung für uns und unseren Körper übernehmen, wir müssen etwas machen und dran bleiben, wie Britta es gesagt hat.

6. Alles hat seine Zeit

Als ich Britta kennen gelernt habe war sie über 40 und hatte mehr als 20 Jahre im Job gesessen, falsch gegessen und sich zu wenig bewegt. 20 Jahre, das ist verdammt lang und das entspricht einem ganz normalen deutschen Bürger. Das ist das was ich täglich auf der Strasse und in meinem Job sehe. Unser hochzivilisiertes, tolles und vor allem bequemes Leben hat unsere Körper degeneriert und krank gemacht, das ist der Preis den wir für unsere Technologie und unseren Luxus zahlen. Die Menschen in Afrika sind weder übergewichtig, noch haben sie Herz- Kreislaufkrankheiten, Allergien oder Krebs. Dafür sterben viele an Seuchen, verschmutztem Trinkwasser oder sie verhungern. Was ich damit sagen will: Alles hat seinen Preis und jeder zahlt seine Rechnung alleine, manchmal auch zeitverzögert aber die Rechnung kommt.

Britta hat angefangen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sie steht noch am Anfang einer langen Reise. Wir Trainer sagen, wenn Jemand sie ersten 3 Monate durchgezogen hat ist das Training langsam einprogrammiert, gefestigt ist es noch lange nicht. Mit der Ernährung ist es das Gleiche. Drei Monate schaffen die meisten Menschen nicht, sie brechen vorher ab. Das ist momentan am Jahresanfang eindrucksvoll zu sehen, Im Januar rennen alle Menschen zum Sport im Februar, spätestes März ist der Hype vorbei und die alten Gewohnheiten haben uns eingeholt. Genau diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Wer ein Jahr geschafft hat ist halbwegs sicher unterwegs. Richtig in Fleisch, Blut und die DNA übergegangen sind die Veränderungen erst nach 3-4 Jahren. Hört sich lange an, aber wenn man von 80 Lebensjahren ausgeht ist es nicht viel.

Britta ging jetzt auf 3 Monate zu und das ist eine kritische Zeit, in der ich auch schon Kunden verloren habe, oder sie ab da nicht mehr weiter gekommen sind. Der Körper hat sich dann an das Training und das umgestellte Essen gewöhnt und man muss eine Schippe drauflegen, um weiter abzunehmen und sic zu verändern. Das ist auch so, wenn man eine neue Sportart lernt.

Und auch da kann ein guter Trainer unterstützen und einem wieder in den Arsch treten, wenn man hängt. Ich war ja an Britta Seite und bis jetzt lief alles prima. Mir war allerdings klar, daß der Dreimonatswendepunkt kurz bevor stand und Britta sollte es auch bald merken…

Wenn Ihr noch Fragen habt, Anmerkungen, Tipps oder selbst Unterstützung benötigt schreibt mir gerne an: Daniela,wenzel@abbysh.com

Daniela

AUTORIN: DANIELA -KAREEN